So findet sich der richtige Internetanschluss

Mittlerweile kann kaum noch jemand auf einen Internetzugang verzichten und Haushalte ohne Breitbandverbindung werden langsam aber sicher zu Einzelfällen. Das hat natürlich auch die Telekommunikationsbranche erkannt und bietet unzählige Tarife mit- und ohne Vertragslaufzeit an. Doch worauf sollte bei der Tarif- bzw. Provider-Wahl wirklich geachtet werden? Es gibt so einige Tipps, die jeder Nutzer vor einem Vertragsabschluss oder -Verlängerung beachten sollte.

Warum achten viele nur auf die Übertragungsgeschwindigkeit?

Auch wenn heute die höchsten Download-Geschwindigkeiten über die Netzinfrastruktur von Kabelanbietern erreicht werden, nutzt die Mehrheit aller Anschlüsse DSL-Tarife. Diese basieren auf dem Festnetzanschluss und sind flächendeckend verfügbar. Auch hier hat sich die Infrastruktur mit der Zeit verbessert, so dass Übertragungsgeschwindigkeiten von über 16 MBit/s keine Seltenheit mehr sind. Auch 50- oder 100 MBit/s schnelle Anschlüsse versprechen einige Provider. Allerdings handelt es sich dabei um das so genannte VDSL, dass leider nicht überall verfügbar ist. Von der Maximalbandbreite hängt meist auch die monatliche Grundgebühr ab.

Also sollte das persönliche Surf-Verhalten und der Bandbreiten-Bedarf möglichst exakt eingeschätzt werden, bevor ein Laufzeitvertrag unterzeichnet wird. Eigentlich sind heute alle DSL-Tarife schnell genug, um damit komfortabel im Internet zu surfen oder auch Streaming-Dienste zuverlässig einsetzten zu können. Gehen jedoch mehrere Rechner, Handys, Tablets und Co. über den gleichen Anschluss online, sollte lieber etwas mehr Bandbreite sprich um die 20 MBit/s gebucht werden. Da die gelisteten Übertragungsgeschwindigkeiten jedoch nicht von den Anbietern garantiert werden können, empfiehlt sich im Vorfeld eine DSL-Verfügbarkeitsanforderungen. Diesen Service bieten die meisten Anbieter kostenlos auf ihrer Webseite an. Damit kann sofort ermittelt werden, wie viel DSL-Speed tatsächlich am genannten Anschluss bereitsteht.

Schnelles Internet mit und ohne Vertragsbindung

Viele Kunden entscheiden sich für einen Internet Vertrag mit Mindestlaufzeit. Dieser kann dann in der Regel erst nach 12- oder 24 Monaten wieder gekündigt werden, dafür profitiert der Nutzer aber durch bessere Konditionen wie zum Beispiel monatliche Vergünstigungen. Tarife mit Laufzeit sind besonders weit verbreitet und auch als Festnetz-Komplettpaket mit günstiger Telefon-Flat erhältlich. Modem und Ersteinrichtung sind dabei auch häufig kostenlos.

Wer sich aber nicht an einen Provider binden möchte, findet auch einige interessante Angebote, die sich jederzeit bzw. alle 30 Tage problemlos kündigen lassen. Dadurch spart sich der Verbraucher unter anderem die Bearbeitungsgebühren im Falle eines Umzugs oder wechselt im Zweifel einfach zu einem anderen Provider, der mehr Leistung zu günstigeren Monatskosten anbietet. Natürlich sind diese flexiblen Tarife etwas teurer als Laufzeit-Angebote, wobei auch das Gratis-Modem hier nur äußerst selten schon im Monatspreis enthalten ist.

Vergleichen lohnt sich auch bei Internet-Anschluss

Die Konkurrenz unter den Internet-Anbietern ist groß und Neukunden profitieren immer wieder von günstigen Lockangeboten. Damit diese Vergünstigungen aber auch rechtzeitig gefunden werden auf der Suche nach dem passenden Internet-Vertrag, empfiehlt sich ein Online-Tarifvergleich. Dieser benötigt nur die Postleitzahl und schon werden alle aktuellen Angebote gelistet.

Neben der Maximalbandbreite werden für jeden Tarif auch eventuelle Zusatzleistungen wie Telefon-Flat oder Gratis-Hardware angezeigt. Besonders lohnenswert ist der Tarifvergleich natürlich für Personen, die keinen Laufzeitvertrag haben und immer auf der Suche nach günstigeren Internet-Anschlüssen sind. Mit dem Tarifvergleich wird auch gleich festgestellt, ob es sich um eine echte DSL-Flat- oder einen Anschluss mit Bandbreitendrosselung nach einem bestimmten Monatsvolumen handelt.

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Wuestenigel