Das Jahr 2014: Ohne Moos nichts los!

Stromkosten, Mietgebühren, Krankenkassenabgaben – Hui, all‘ das wird im Jahr 2014 noch einmal teurer, nicht zu vergessen die Tabaksteuer, welche in diesem Jahr ebenfalls erhöht wird. Immerhin bleiben wir von explosiven Preisanstiegen verschont und mehr Sozialabgaben zahlen lediglich die Gutverdiener unter uns, dennoch: Geld ist Geld!

Was im Jahre 2014 preislich auf uns zukommt, soll der euch der heutige Blogbeitrag verraten.

Die Immobilienpreise steigen

Nach Einschätzung des Deutschen Mieterbundes e.V. kommt auf zahlreiche Mieter im Jahr 2014 eine Mietpreissteigerung von etwa 7 bis 8 Prozent zu. Besonders in Großstädten sowie Ballungszentren und Universitätsstädten können Mieter mit einer monatlichen Mehrbelastung rechnen. Ebenso erhöhen sich die Kaufpreise für Eigentumswohnungen und Immobilien. Bereits seit 2010 ist ein Preisanstieg diesbezüglich zu beobachten, sodass sich dieser Trend demnach auch in diesem Jahr fortsetzen dürfte.

Die Strompreise steigen

Wie bereits im Vorjahr angekündigt, können wir in diesem Jahr mit einer Erhöhung der Stromkosten rechnen. Immerhin: Die Preiserhöhung fällt moderater aus als im Jahr 2013. „Insgesamt wird die kommende Strompreiswelle erheblich schwächer und weniger umfassend sein als Anfang 2013“, sagt Daniel Dodt von TopTarif. So konnte das Vergleichsportal TopTarif Anfang des Jahres Preiserhöhungen von 366 der rund 850 registrierten Grundversorger entgegen nehmen. Bei Interesse kann hier ein kurzer Stromvergleich der unterschiedlichen Anbieter durchgeführt werden. Im Durchschnitt steigen die Stromkosten um 3,4 Prozent an, was einer Mehrbelastung von circa 40,00 Euro im Jahr entspricht.

Welche Preise außerdem steigen

Da wir uns ja alle den Vorsatz gefasst haben zum Jahreswechsel endgültig mit dem Rauchen aufzuhören, wird uns diese Preissteigerung wohl ziemlich kalt lassen 😉 Demnach steigt die Tabaksteuer und die Packung Glimmstängel wird teurer. 4 bis 8 Cent mehr würden Verbraucher demnach für 19 Zigaretten beziehungsweise eine Packung bezahlen.

Zusätzlich wird das Porto für einen Standardbrief erhöht. Demnach bezahlen wir bald statt 58 Cent 60 Cent für eine einfache Briefmarke.

Da die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze gestiegen ist, müssen Gutverdiener außerdem höhere Sozialabgaben zahlen. „Die Beitragszahlungen von Mitgliedern der gesetzlichen Krankenversicherung und der sozialen Pflegeversicherung werden begrenzt durch die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze“, so das Bundesministerium für Gesundheit. Versicherte müssen 2014 demnach  15,5 Prozent nicht mehr nur von 3.937,50 Euro im Monat abführen, sondern 15,5 Prozent von 4.050 Euro.

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Wuestenigel