go.evernote.com/moleskine: Das digitale Moleskine von Evernote

Das kleine Schwarze… Wer kennt es nicht? Kein Café in dem nicht wenigstens ein Moleskine-Notizbuch auf dem Tisch liegt. Ärzte und Manager organisieren ihre Termine mit einem Moleskine-Kalender. Journalisten und Schriftsteller sind dem cremefarbenen Papier ohnehin von Berufs wegen verfallen. Warum? Weil man, bei der Benutzung seines Smartphones, seinen Montblanc nicht vorführen kann?

Nein, denn selbst notorisch über Geldmangel klagende Studenten leisten es sich! Warum? Weil es ein befriedigendes Gefühl ist, weiße Seiten mit etwas zu füllen, das bleibt. Weil es nicht gleich kaputt geht, wenn es herunterfällt und weil man es auch in Gegenden benutzen kann, in denen man sich wünscht, sein Smartphone im Hotelsafe gelassen zu haben. Das Moleskine ist nostalgisch, qualitativ hochwertig gearbeitet und es hat – zu recht! – einen nahezu legendären Ruf.

Geniale Idee mit kleinen Schwächen

Obwohl längst verstorbene Schriftsteller, wie Hemingway und Chatwin, die besten Werbeträger der Firma sind, ist Moleskine ist ein zukunftsorientiertes Unternehmen. In einer Zeit, in der Super 8-Videos und Schallplatten digitalisiert werden, liegt der Schluss nahe, auch Notizen in eine digitale Form zu übertragen. Dafür suchte sich Moleskine den ebenso renomierten Partner Evernote.

Die geniale Idee: Man erwirbt ein Moleskine nebst Downloadcode für eine Evernote-App und kann seine handschriftlichen Notizen mittels dieser App auf sein Smartphone übertragen und bei Evernote verwalten. So hat man zwei Notizbücher; ein klassisches auf Papier und ein digitales, das man digital verwalten und teilen kann. Dafür muss man die beschriebene Seite bloß fotografieren. Ein spezielles Linienraster auf dem Moleskinepapier ermöglicht der Evernote-App die Analyse. Handschrift und Zeichnungen werden automatisch erkannt und gespeichert.

Digitales Moleskine von Evernote

Digitales Moleskine von Evernote 

Die in der moleskinetypischen Tasche hinten im Notizbuch mitgelieferten, kleinen Smart Tag-Aufkleber, die man auf die betreffende Seite kleben kann, dienen dabei zur automatischen Sortierung in entsprechende Dateien (Arbeit, Reise usw.). Über ein Kennwort kann man dann jederzeit auf die digitalisierten Notizen bei Evernote zurückgreifen.

Leider scheint die App noch Probleme mit neueren Smartphones zu haben, was Evernote jedoch bald beheben will. Desweiteren empfiehlt der Anbieter sorgfältig zu schreiben, da sonst Probleme mit der Handschriftenerkennung auftreten können. Also heißt es, sich Zeit nehmen und nicht allzu sehr schmieren beim Notizen machen!

Verbindung von Welten

Trotz dieser momentanen Problemchen stehen beide Unternehmen für absolute Qualität. Gerade Käufer, die in beiden Welten zuhause sind, die das haptische Gefühl von Papier lieben, aber auch die Sicherheit und die Möglichkeiten einer digital verfügbaren Kopie ihrer Notizen zu schätzen wissen, werden vom Moleskine-Evernote überzeugt sein.

Foto: Amazon Partnernet

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Wuestenigel