Tipps zum richtigen Saunieren
Generell ist die Sauna ist ein Ort gesundheitsfördernder Regeneration. Nicht nur nach dem Sport. Das gilt allerdings nur, wenn sie richtig genutzt wird und die physische Verfassung ein Saunabad zulässt. Damit sich der Saunagang auf die Gesundheit positiv auswirkt, sollten folgende Tipps beachtet werden.
Essen / Trinken
Grundsätzlich sollte die Sauna weder unmittelbar nach dem Essen noch mit leerem Magen betreten werden. Alkohol vor und während des Saunabades ist ein absolutes No Go und schadet der Gesundheit! Die Flüssigkeitsaufnahme sollte immer während der Ruhephasen zwischen den Saunagängen stattfinden. Um den Flüssigkeits- und Mineralverlust durch das Schwitzen wieder auszugleichen, sollte man nach einem Saunagang viel Mineralwasser, Apfelsaftschorle oder (kalte) Früchtetees trinken.

Richtig saunieren
Hygiene
Aus hygienischen Gründen und aus Rücksicht gegenüber anderen Saunagästen ist gründliches Duschen vor dem ersten Saunagang eine Selbstverständlichkeit. Dadurch wird die Haut von Schmutzpartikeln und Fett befreit, wodurch der Schwitzvorgang besser in Gang kommt. Die Saunabänke, mit denen der Körper in Kontakt kommt, sollten immer mit einem Handtuch bedeckt werden. Auch in der Privatsauna zu Hause. Nach dem Duschen immer erst abtrocknen und danach die Sauna betreten.
Saunabad
Während des Saunabades sollte eine entspannte Sitz- oder Liegehaltung eingenommen werden, da nicht nur der Körper, sondern auch der Geist regeneriert. Für lautstarke Unterhaltungen ist die Sauna nicht der passende Ort. Da Hitze nach oben steigt, ist die Temperatur auf den oberen Saunabänken am höchsten. Für Anfänger empfiehlt es sich, dass sie auf den unteren oder mittleren Bänken Platz nehmen, damit sie ihre thermische Belastbarkeit testen können.
Dauer
Ein Saunagang dauert in der Regel 8-15 Minuten. Da die physische Konsistenz eines jeden Einzelnen unterschiedlich ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, wie lange er in der Sauna verweilt. Insgesamt ist eine Folge von drei Saunagängen optimal, die durch Abkühlungs- und Ruhephasen unterbrochen werden.
Abkühlen
Die Abkühlung nach einem Saunagang ist wichtig und sollte sorgsam erfolgen. Optimal ist zunächst die Abkühlung an der frischen Luft. Im Anschluss daran ist Abkühlung mit kaltem Wasser per Schlauchguss empfehlenswert. Der Saunierende sollte immer erst seine Arme und Beine mit Wasser gründlich abkühlen, bevor er dem Körper und insbesondere der Herzregion kaltes Wasser zuführt. Das gilt auch bei Abkühlung im Tauchbecken.
Fußbad
Nach dem Abkühlen fördert ein warmes Fußbad die Blutzirkulation. Das ist das Beste, was man für seinen Kreislauf tun kann.
Ruhephasen
Zwischen den Saunagängen sollten ausreichende Ruhephasen von ca. 30 Minuten eingelegt werden, damit der Körper nach der Abkühlung wieder aufwärmt. An einem ruhigen Ort auf einer Liege relaxt der Körper im Bademantel oder unter einer Zudecke am Besten.
Generell
Die Sauna stimuliert das Immunsystem und stärkt die Abwehrkräfte. Dadurch hilft sie Erkältungskrankheiten vorzubeugen, wie das folgende Video zeigt. Allerdings wird bei bestehender Erkältung der Organismus nur zusätzlich belastet, weshalb von einem Saunabad in dem Fall abzuraten ist. Menschen mit chronischem Bluthochdruck oder Kreislaufstörungen ist die Saunanutzung ohnehin nicht zu empfehlen.
Nachtrag: der Link zu unserem Blogpost http://www.tyrolblog.at/2012/09/17/eine-heise-angelegenheit/
Wir haben eine 10 Punkte Liste zum richtigen schwitzen verfasst, um noch Unerfahrenen bzw. Einsteigern eine Anleitung ins richtige Saunieren zu bieten.
Vielleicht können Sie ja noch einen Punkt ergänzen.
Liebe Grüße aus der Olympiaregion Seefeld,
das Team des Interalpen-Hotel Tyrol