Facebook-Anmeldung: Wie geht das und was muss man beachten?

Facebook – wer diesen Begriff noch nie gehört hat, muss hinter dem Mond leben, oder zumindest eine Zeit lang außerhalb der irdischen Sphäre unterwegs gewesen sein. All diejenigen, die nicht wissen, was Facebook ist, aber auch diejenigen, die das Wort schon mal gehört haben, dennoch aber nichts damit anfangen können, sollten hier weiterlesen.

Schöne kleine Internet-Welt

Facebook ist ein seit Kurzem börsennotiertes US-amerikanisches Unternehmen, hinter dem ein Mann namens Mark Zuckerberg steckt. Mark Zuckerberg kam während seiner studentischen Zeiten auf die Idee, seine Freunde und Bekannte via Internet zu vernetzen. Und so entstand das wohl weltweit bekannteste virtuelle soziale Netzwerk.

Die Anmeldung geht spielend leicht und ist innerhalb weniger Sekunden abgeschlossen. Alles, was man braucht, ist ein internetfähiger PC, eine Internetverbindung und ein E-Mail-Account. Und los geht’s: www.facebook.com anwählen und bei “Registrieren” Name, E-Mail-Adresse, Passwort, Geschlecht und Geburtsdatum eingeben.

Facebook-Anmeldung

Facebook-Anmeldung

Wichtig ist, dass bei der Angabe des Namens idealerweise der Name verwendet wird, unter den man bekannt ist. Ein Beispiel: Joseph Angler, der nur “Joschka” Angler genannt wird, möchte sich bei Facebook registrieren, um dort seine Freunde, alte Klassenkameraden oder Bekanntschaften wiederzutreffen. Damit all diese Leute ihn bei Facebook erkennen, gibt er idealerweise als Namen “Joschka” Angler an.

Fantasienamen sind laut AGBs von Facebook ohnehin nicht erlaubt, allerdings findet man sie zuhauf dort. An dieser Stelle eine Empfehlung abzugeben, ist schwer: Wer seinen wahren Namen nicht preisgeben möchte, braucht das sicherlich nicht tun, muss allerdings nach seinen Freunden “suchen”, anstatt “gefunden” zu werden – und verstößt gegen die AGBs.

Jetzt nur noch mit der E-Mail-Adresse und dem Passwort einloggen, und schon können weitere Angaben gemacht werden.

Der erste Schritt nach der Registrierung sollte zur “Privatsphären”-Einstellung führen. Diese ist im oberen rechten Bereich des Bildschirmes zu finden. Klinkt man auf den Pfeil, erscheint die Rubrik “Privatsphären-Einstellungen”. Hier kann und sollte eingestellt werden, wer überhaupt auf Ihr Profil Zugriff haben darf. Sie können Sie zwischen “öffentlich” (also jeder kann sich Ihr Profil anschauen), “Freunde” (nur diejenigen, die Sie als Kontakt gelistet haben) oder “benutzerdefiniert” (nur Personen, wie etwa Familienangehörige, Freunde oder Kollegen) wählen.

Was Sie als Facebook-Einsteiger unbedingt wissen sollten

Während im realen Leben nur sehr ausgesuchte Menschen als “Freunde” bezeichnet werden, kann in der virtuellen Welt beinahe jeder X-Beliebige ein “Freund” sein. Anfangs ist es vielleicht ungewohnt, eine “Freundschaftsanfrage” von dem losen Bekannten zu bekommen. Bei Facebook sind grundsätzlich alle Kontakte, die sie in Ihre Freundschaftsliste aufnehmen, “Freunde”.

Sie haben aber die Möglichkeit, eine Sortierung der Kontakte vorzunehmen. Das ist extrem wichtig und sollte vor allem auch bei der Privatsphäreneinstellung berücksichtigt werden. So können Sie beispielsweise entscheiden, wer wirklich Einblick in Ihr Leben haben soll, und wer nicht. Wenn Ihre Urlaubs- oder Familienfotos nicht von jedem Ihrer Kontakte angeschaut werden sollen, katalogisieren Sie einfach in “Freunde”, “Kollegen” etc.

Das Internet vergisst nichts. Bedenken Sie deshalb, dass Sie wirklich nur Dinge in sozialen Netzwerken veröffentlichen, mit denen sie sich auch später noch identifizieren können. Grenzwertig ist es sicherlich, wenn wilde Partyfotos von sich ins Netz stellen, die im Freundeskreis besser aufgehoben wären.

Facebook und Sicherheit

Neben der Privatsphäre sollten Sie das  Thema Sicherheit ebenso wichtig nehmen. Der Blick auf facebook.com/settings?tab=security lohnt sich, obwohl nicht alles zunächst verständlich ist.

Sicherheitseinstellungen

Sicherheitseinstellungen

Secure Browsing (Sicheres Surfen) sollte mittlerweile standardmäßig aktiviert sein. Wenn nicht, unbedingt aktivieren.

Login Approvals bedeutet 2-Faktor-Authentifizierung und ist äußerst empfehlenswert. Sobald man sich von einem bisher unbekannten Computer einloggt, bekommt man wie beim Onlinebanking eine Zahlenfolge aufs Handy geschickt. Diese Authentifizierung ist deutlich sicherer als ein normales Passwort. Sollte ein Angreifer irgendwie an das Passwort kommen oder beispielsweise in einem öffentlichen W-Lan das sog. Cookie, das nach erfolgreichem Login als “Ausweis” gilt, auslesen können, kommt er dennoch nicht in den Account rein. Keine Sorge: Man muss diesen Pin nicht bei jedem Aufruf von Facebook erneut eingeben.

Vorsicht gilt trotzdem bei Internet-Cafes oder bei Freunden. Wenn man sich dort einloggt und nicht wieder aktiv ausloggt, bleibt die Session geöffnet und der Account kann übernommen werden. Daher lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf “Active Sessions” (Aktive Sitzungen). Der Clou: Man kann die Session nachträglich per Mausklick beenden. Unbedingt regelmäßig einen Blick hineinwerfen!

Facebook als Grafik

Schließlich sollten Sie unbedingt einmal einen Blick auf die folgende Infografik werfen.

Facebook-Infografik

Facebook-Infografik

Quelle: allfacebook.de

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