Der Schmetterlingsstrauch
Der Schmetterlingsstrauch, auch Schmetterlingsflieder, Herbstflieder oder Sommerflieder genannt, hat tatsächlich Blütendolden, die an Flieder erinnern. Der lateinische Name für den Schmetterlingsstrauch lautet Buddleja davidii.
Der Schmetterlingsstrauch kann je nach Lage bis zu fünf Meter hoch werden. Die langen Blütendolden erreichen bis zu 30 cm Länge. Die üppigen Blütenstände werden sehr gerne von Schmetterlingen besucht, die dort ihren Nekar holen und sich manchmal auch nur auf dem Strauch sonnen. Vor allem Tagpfauenaugen und die Schmetterlingsart “Kleiner Fuchs” sind Stammgäste auf dem Schmetterlingsstrauch. Somit ist dieser wunderschöne Strauch nicht nur eine optische Verschönerung des Gartens, sondern auch ein wertvoller Beitrag für Schmetterlinge und andere Insekten, wie Hummeln und Bienen. So können die Insekten wunderbar im heimischen Garten beobachtet werden.
Merkmale und Sorten des Schmetterlingsstrauches
Die Blüten des Schmetterlingsflieders erscheinen in den Farben Blau, Weiß und verschiedenen Pink- und Rottönen. Es gibt mittlerweile im Handel die unterschiedlichsten Farbvarianten. Mit der Sorte “Black Knight” gibt es sogar eine Variante, deren Blütenstände fast schwarz sind. Die Variante “African Queen” wächst mittelstark und hat wunderschöne, tiefviolette Blütenstände. Sorten mit gelbem Blütenschlund sehen besonders attraktiv aus. Dazu zählen die Sorten “Lochinch” (hier ist das Auge fast orange), ‘White Bouquet und ‘Ile de France’.
Der Schmetterlingsstrauch ist ein Ziergehölz auch China, welches fast vierkantige Zweige besitzt. Diese sind mit einer fast samtartig anmutenden Rinde überzogen. Der Strauch wird als ungiftig eingestuft, weshalb er sich auch für Bepflanzungen an Spielplätzen und Ähnlichem eignet. Für einen kinderfreundlichen Garten ist der Schmetterlingsstrauch sehr zu empfehlen. Zwar hat auch der Schmetterlingsstrauch milde, giftige Substanzen, die aber in der vorkommenden Konzentrierung nicht schädlich sind.
Die Blüten verfügen über eine Kronröhre und vier Blütenblätter. Der Strauch ist relativ winterhart, obwohl er in unseren Breitengraden regelmäßig zurückfriert. Da der Schmetterlingsstrauch über ein sehr starkes Wachstum verfügt, ist dies allerdings kein Problem. Bis zu eineinhalb Meter können Triebe in einer Saison wachsen.
Die Pflege des Schmetterlingsstrauches
Da die Pflanze regelmäßig zurückfriert, sollte diese Bereiche nach den letzten Frösten zurückgeschnitten werden. Dabei verträgt es der Schmetterlingsstrauch durchaus, wenn die Triebe bis auf zwei Blattpaare zurückgeschnitten werden. Lässt man den Schmetterlingsflieder einfach wachsen, sind die Blüten irgendwann nur noch im oberen Bereich.
