Den Hundefloh richtig behandeln

Wenn sich der geliebte Vierbeiner andauernd kratzt oder sogar an den Ecken von Möbeln reibt, liegt der Verdacht nahe, dass er von einem Parasiten wie etwa einem Floh oder einem Bandwurm befallen ist. Am häufigsten kommt vor allem in ländlichen Gegenden der Hundefloh vor, der in der Fachsprache Ctenocephalides Canis genannt wird und einen Panzer aus Chitin hat. Die wichtigsten Anzeichen für einen Flohbefall sowie erfolgreiche Methoden, um den Hund zu behandeln und den Hundefloh zu bekämpfen, erfahren interessierte Hundehalter in diesem Artikel.

Woran erkennen Hundebesitzer den Hundefloh?

Erste Anzeichen für einen Hundeflohbefall bestehen im häufigen Kratzen des Hundes. Um sicher zu erkennen, dass es sich wirklich um einen Hundefloh handelt, sollten Hundehalter darauf achten, ob im Hundekörbchen krümeliger Flohkot oder helle Floheier zu sehen sind. Hilfreich kann es außerdem sein, sich Bilder des Hundeflohs im Lexikon oder im Internet anzusehen und im Zweifelsfall hilft auch der Tierarzt weiter.

Da der Hundefloh auf den Mensch übertragbar ist, empfiehlt es sich, auch die eigene Haut nach roten, juckenden Stichstellen abzusuchen, denn so sieht der Biss beim Menschen aus. Es kann sowohl beim Menschen als auch beim Hund zu einer Allergie kommen, die sich mit stärkeren Schwellungen äußern kann.

Bekämpfung des Hundeflohbefalls

Der Hundefloh muss unbedingt sorgfältig bekämpft werden. Für den Hund gibt es in der Apotheke hervorragenden Hundeflohmittel, die auf die Haut aufgebracht werden. Gleichzeitig müssen der Schlafplatz des Hundes, sowie alle Decken, Handtücher, Halsbänder und Leinen sorgfältig gereinigt und gewaschen werden, um sicherzustellen, dass der Hundefloh vollständig ausgerottet wird. Um den Juckreiz beim Hund und beim Menschen zu lindern, sind in der Apotheke und beim Arzt zahlreiche wirksame Medikamente erhältlich. Vor allem wenn bekannt ist, dass der Hund unter einer starken Allergie leidet, sollte ein linderndes Präparat für die Erste Hilfe jederzeit verfügbar sein.

Dem Hundefloh vorbeugen

Die beste Prophylaxe besteht in so genannten Spot-On Präparaten, die einen chemischen Wirkstoff enthalten, die den Hundefloh vom geliebten Vierbeiner fernhalten. Dieses wird in regelmäßigen Abständen auf den Hund oder auf die Katze aufgetragen und schützt vor einem Flohbefall. Alternativ sind auch Halsbänder mit ähnlichem Wirkstoff und hervorragender Wirksamkeit erhältlich. Von rein biologischen Mitteln zur Flohbekämpfung ist eher abzuraten, da diese nicht so wirksam sind.

Falls kleine Kinder mit dem Hund im Haushalt leben, sollte besonders konsequent gegen einen möglichen Hundeflohbefall vorgegangen werden. Da Hundeflöhe auch als Überträger gefährlicher Krankheiten gelten, stellen sie für das Immunsystem kleiner Kinder eine besondere Bedrohung dar.

Wuestenigel