Fastenzeit 2012 – wann, wie und warum?
Die christliche oder katholische Fastenzeit 2012 geht von Aschermittwoch, 22.02.2012 bis Karsamstag, den 07.04.2012. Dieser Zeitraum ist angelehnt an die 40 Tage, die Jesus gefastet hat.
Aber was bedeutet das überhaupt – Fastenzeit? Mit dem Aschermittwoch ist gleichzeitig auch der Fasching oder Karneval vorbei. Das Wort Karneval leitet sich wahrscheinlich vom Mittellateinischen „carne levale“ ab, was soviel bedeutet wie „Fleisch wegnehmen“. Eine vereinfachte Erklärung ist die Übersetzung von “carne vale” als „Fleisch, lebe wohl!“. Die Fastenzeit hat eine lange Tradition im Christentum, aber auch in anderen Religionen, z. B. dem Islam, gibt es Fastenzeiten wie den Ramadan.
Nicht mehr nur katholisches Brauchtum
Ob es Fleisch ist, auf das man verzichtet, Kaffee, Nikotin, Süßigkeiten oder Alkohol – Fasten scheint wieder modern zu werden. Und das nicht unbedingt nur für (streng) gläubige Menschen. Laut einer forsa-Umfrage von 2007 für den „Stern“ wollen ca. 11,5 Mio. Menschen pro Jahr während der Fastenzeit auf bestimmte Nahrungs- und Genussmittel verzichten. Gerade wenn man es an Karneval nochmal so richtig hat krachen lassen, kann eine Zeit des bewussten Verzichts sowohl Körper als auch Geist wirklich guttun. Wenn man seine Alltagsgewohnheiten überdenkt und bewusst neu ordnet, schafft man Platz für Veränderungen und Perspektivwechsel. Vielleicht entdeckt man eine ganz neue Lebensqualität. Manchmal ist weniger eben einfach mehr.

Fastenzeit
Beginn und Ende der Fastenzeit
Für mich bedeutet Fastenzeit, den Alkohol wegzulassen. Für 40 Tage. Ich gebe zu, das klingt für viele vielleicht hart, nicht, weil man Alkoholiker ist, sondern weil es ja einfach „dazugehört“ – das Glas Rotwein zum Essen, das Feierabendbierchen. Darauf verzichten? Wie soll das gehen? Es geht. Tatsächlich werde ich von einigen Freunden noch immer komisch angeschaut, wenn ich mir plötzlich Tee oder Wasser bestelle. Oder wenn ich in der Fastenzeit eben einfach nicht mit in die Kneipe gehe. Einige verstehen es nicht – andere finden es gut und fasten in diesem Jahr sogar mit. Das Alltagsleben wird ein bisschen anders, aber nicht schlechter. Und auch die Wochenenden bekommen eine neue Qualität. Zugegeben – als einziger nüchtern auf einer Party rumstehen kann manchmal nerven, aber auf eine Art gewinnt auch das einen Reiz…
Zeit für bewussten Verzicht
Alle Welt redet davon, was man konsumieren sollte, um „ein besserer Mensch“ zu sein. Wenn ich es mir leisten kann, kaufe ich natürlich nur fair gehandelten Biokaffee, meine Eier im Bioladen und mein Fleisch beim Demeter-Metzger… jedes Klischee der Bionade-Bourgeoisie erfüllend kaufe ich mich also nach und nach „in den Himmel“ ein? Warum sagt niemand: „Verzicht hilft“? Einfach ein bisschen weniger konsumieren. Durch Konsumverzicht Solidarität mit Benachteiligten zeigen und wirklich was für die Umwelt tun – auch das kann Fastenzeit bedeuten. Das mag mich nicht zwingend zu einem besseren Menschen machen, aber vielleicht bringt es mich dazu, mich freizumachen von Konsumzwängen, die ich in meinem Alltag gar nicht mehr als solche wahrnehme. Und ich kann mein Leben neu auf meine ganz eigenen inneren Wertvorstellungen ausrichten. Einen Versuch ist es wert. Jedes Jahr aufs Neue – von Aschermittwoch bis zur Osternacht.
(Foto von Katrin Morenz / CC by-sa)
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(
ich faste auch sehr selten aber in reli mach ich ein referat über die fastenzeit und mit dem text bekomm ich bestimmt weiter
Ich hab eine Frage. Wieso ist Fasten denn, wenn man auf Alkohol , Nikotin, oder Süßigkeiten usw. verzichtet ?
Ich finde 40 Tage auf Alkohol zu verzichten oder Süßes ist doch nichts. Das kann man doch nicht fasten nennen!
Und warum darf man während der Fastenzeit essen ? Ich denke fasten ist doch, wenn man auf essen verzichtet.
[...] aus der Silvester- nacht. Das ist jetzt 10 Tage her. Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Ach, Sie meinen, jetzt solle man aber nochmal in die Vollen langen? Das würden wir eher nicht [...]
[...] Aber was bedeutet das überhaupt – Fastenzeit? Mit dem Aschermittwoch ist gleichzeitig auch der Fasching oder Karneval vorbei. Das Wort Karneval leitet sich wahrscheinlich vom Mittellateinischen „carne levale“(carne+levare) ab, was soviel bedeutet wie „Fleisch wegnehmen“. Eine vereinfachte Erklärung ist die Übersetzung von “carne vale” als „Fleisch, lebe wohl!“. Die Fastenzeit hat eine lange Tradition im Christentum, aber auch in anderen Religionen, z. B. dem Islam, gibt es Fastenzeiten wie den Ramadan. (Quelle: wuestenigel.com) [...]
Hey,
auch ich halte mich daran, und bin stolz darauf die 40Tage meinen inneren Schweinehund zu besiegen.
Aber in unserer Wohlstandszeit tut es sehr gut!!
Es gibt genug Menschen, die täglich auf vieles verzichten müssen,
was für uns verständlich ist.
Allen ein schönes und friedliches Osterfest
Stimme euch zu – nach der Bestätigung, dass man den inneren Schweinehund überwinden kann, ist es natürlich auch noch für den Körper gut, wenn man es richtig macht. Jährlicher Fixpunkt, und wenn man etwas Routine drin hat, fällt es auch gleich um Einiges leichter.
Hey ihr Lieben.
Ich faste auch schon seid ich 10 bin ganz bewusst,
ob das ich nicht so arg christlich bin muss ich sagen,
das es mir immer wieder hilft, Körper und Geist zu reinigen.
Es beweist mir immer wieder geistige stärke und man wird tatsächlich mental fit.
Ich rate dies jedem der interesse daran hat und das Gute daran ist das man selber entscheiden kann was man fastet:)
ICh gebe Lilly recht, manchmal muss man eben den inneren Schweinehund überwinden!
Viel erfolg ihr lieben
Hey .
Ich Fasten schon seit ich klein bin ob die Fastenzeit
oder Ramadan ich mache beides .
Selber bin ich Moslem , trotzdem mache ich das deutsche fasten auch mit , weil ich so auf etwas verzichten kann mit dem ich vielleicht aufhören möchte zubeispiel das Rauchen , ich möchte ich in den 40 Tagen auf das Rauchen und den Alkohol verzichten.
Viel glück euch auch wenn es schwer für manche seien soll aber es ist nicht so man gewöhnt sich dran versprochen
Also ich Faste nicht weil ich nicht so religiös bin.