SEO-freundliche URL Shortener

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Über die Vorteile von URL-Shortenern braucht man nicht viel sagen. Sie sind wegen der Tweet-Begrenzung auf 140 Zeichen notwendig und bieten praktische Statistiken. Daneben gibt es einige Nachteile. So hängt man beispielsweise von der Erreichbarkeit des Dienstes ab und eine “verschlüsselte” URL kann leicht für Schabernack genutzt werden, weil man nicht weiß, welche Adresse sich wirklich hinter dem Link befindet. Außerdem wird vermutet, dass Kurz-URLs für Google praktisch wertlos sind.

Kurz-URL-Dienst von WordPress

Eine möglicherweise elegantere Lösung wird bereits von WordPress mitgeliefert. Jeder Beitrag ist auch über eine URL mit Parameter erreichbar (Standardeinstellung von WP), z.B.:

http://www.wuestenigel.com/?p=571

Solange die URL kurz genug ist, behält Twitter sie bei. Follower sehen nun sofort, was sich hinter dem Link verbirgt und auch für Google kann dieser Link interessant sein…wenn er denn irgendwo persistent gespeichert wird. Dies passiert selten, aber ich habe z.B. PR-6-Seiten zu den Wahlen im Iran gesehen, bei denen Do-Follow-Tweets per Twitter-Wall eingebunden waren. Die Voraussetzung ist in der Regel, dass Hashtags verwendet werden.

Ich werde das ein wenig beobachten. ;-) Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

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5 Meinungen

  1. Ich nutze TwitterFox, ein schmales Plugin für Firefox, bei dem man mehrere Twitter Accounts verwalten kann. Beim überfahren der meisten Kurz-URLs öffnet sich im Popup der echte Ziel-URL, so dass ich Affiliate Links nicht auf den Leim gehen kann.

    TweetDeck kann das übrigens auch. Bei Seesmic Desktop finde ich dazu leider keine Einstellung. Da geht’s wohl nicht. ):

  2. Marco

    @007: Google wird sicherlich die eine oder andere Lookup-Tabelle haben. ;) TinyUrl ist trotz 301 aber wohl massiv entwertet, die eigene Domain nicht

  3. Ich nutze Pretty Link als WP-Plugin. Finde das recht gut. Kan kann individuelle Aliase für jeglche URL geben, entweder eigene oder sogar fremdverlinkte. Bei fremdverlinkten ist es sogar etwas gemein: so einem iframe-spass wie bei diversen url-shortening-Diensten kann man da nutzen lassen, so können aber die BEsucher zB bei related Links schnell wieder auf die eigene Seite zurück.
    Außerdem hat man durch feines Tracing einen Überblick, welche Verlinkungen wie oft genutzt werden :D

  4. Muss ehrlich gestehen, dass ich da noch gar nicht groß drüber nachgedacht habe. Macht aber durchaus Sinn in meinen Augen. Werde das die Tage auch mal Testen. Danke für den Denkanstoß!

  5. ichbin007

    Da Google die Sachen sowieso Indexiert können sie doch eben ein LoockUp machen um welche URL es sich handelt und die dann Speichern (ich denke mal das macht Google schon) und von daher ist es für die Suchmanschienen nicht so ein Problem. Für die User währe es natürlich viel besser wenn man wüste was sich hinter der URL versteckt und nicht auf gut Glück so eine URL anklickt,

    mfg

    ichbin007

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