schuelerVZ-Buschfunk schlägt Twitter um Faktor 500
Obwohl der Buschfunk bei den meisten Nutzern nicht wirklich beliebt ist, wurden die Entwickler vom “riesigen Impakt” überrascht, sodass der Busch nun von eigenen Servern funkt. Im Nerd-Blog von studiVZ steht weiterhin, wie man dem Ansturm begegnete. Ich habe mir die Code-Schnippsel nicht bis ins Detail angesehen, aber scheinbar verwendet man PHP zum Sortieren von Arrays (Performance?) und nennt das Ganze im Quellcode sogar “Microblogging”.
VZ-CEO Markus Berger-de León nennt eine Zahl: 12.000 Aktualisierungen pro Minute. In drei Minuten werden auf schuelerVZ somit so viele Nachrichten abgesetzt wie im gesamten deutschsprachigen Twitterraum pro Tag! Dabei kommt der nicht so neue Service komplett ohne Replies, Links und coolen Applikation aus.
Hinkt der Vergleich? Die Nutzerzahlen von schuelerVZ (5 Millionen?) und Twitter (knapp 100.000) divergieren sehr stark. Es zeigt aber auch, dass Microblogging durchaus angenommen wird. Da in sozialen Netzwerken ca. 100 Mal mehr Nutzer als bei Twitter angemeldet sind und auch Nicht-Nerds anzutreffen sind, liegt hier womöglich die Zukunft? Willkommen, Facebook?
Mai 19th, 2009 at 21:58
Naja es ist und bleibt aber weiterhin eine billige Kopie. Außerdem wird der Buschfunk an sich meistens lediglich für unsinnige Unterhaltungen bzw als Chatersatz genutzt (vor allem für jene deren Plauderkasten nicht funktioniert). Dh beim Informationsgehalt der Nachrichten würde Twitter dann die VZs um den Faktor 500 schlagen.
Mai 19th, 2009 at 22:07
Ich bin der Meinung der Vergleich ist nicht ganz so akzeptabel! Twitter etabliert sich nur langsam in Deutschlad! Die diversen VZ’s waren schon da und setzen den Usern einfach dieses “Microblogging” zur Verfügung!
Alles in allem ist es sogar gut das es Buschfunk gibt! Man stelle sich nur mal vor die ganzen “Jugendlichen” wären im Twitter! Die welle an Spam kommt! Das muss nicht sein!
Meine Meinung!
Bis die Tage!
Wirsing
Mai 19th, 2009 at 22:15
“Willkommen, Facebook”? Also Facebook hat doch schon wesentlich länger als schuelerVZ Statusupdates?
Übrigens halte ich Twitter für was wesentlich anderes als den Buschfunk oder die Statusupdates von Facebook, was sich durch die Struktur der Seiten ergibt. Im StudiVZ folgt man Leuten die man kennt, und kommunziert demnach auch privat. Bei Twitter kann jeder jedem folgen, hier findet also öffentliche Kommunikation statt.
Würde sagen: Buschfunk ist ein Mini-Chat, Twitter ist Mikroblogging.
Mai 19th, 2009 at 22:22
Der Buschfunk ist doch nur eine Auflistung aller “ist gerade…”-Meldungen meiner Freunde? Also irgendwie nicht wirklich mit Twitter zu vergleichen. Die Nachrichten verschwinden doch auch nach einer bestimmten Zeit wieder?!
Mai 19th, 2009 at 22:41
Wo hast du die Userzahl von 100,000 her? Ist das nur in Deutschland, ich bin mir sicher Twitter hat mehr 100,000 accounts, das Problem ist das viele nicht posten, sprich Twitter hat sehr viele inaktive Accounts.
Mai 20th, 2009 at 08:09
Ja, ich rede von Deutschland.
Nun, die Dienste lassen sich wirklich nicht vergleichen. Ich kennen zumindest keinen Schüler, dem ich gern folgen würde, weil er nützliche Tweets schreibt.
Mai 25th, 2009 at 17:00
Naja, wie luck0r schon erklärte, eine Auflistung… die Funktion wurde quasi schon vorher genutzt und nun halt nur auf der ersten Seite angezeigt und nervt seit dem etwas… (also mich zumindestens)…
Seit heute twitter ich dann auch , ich dachte noch ich könnte mich entziehen, aber irgenwann erwischt es wohl jeden, wer Lust hat:
http://www.twitter.com/Jens1979
Mai 26th, 2009 at 13:51
“Ich kennen zumindest keinen Schüler, dem ich gern folgen würde, weil er nützliche Tweets schreibt”
).
Das stimmt schon. Aber über twitter kommt eben leider teilweise auch nicht viel sinnvolleres. Immer die Frage wem man folgt (im schueler/studiVZ muss man ja zwangsläufig allen seinen “Freunden” folgen
Juni 30th, 2009 at 09:29
@luck0r
“Der Buschfunk ist doch nur eine Auflistung aller “ist gerade…”-Meldungen meiner Freunde? Also irgendwie nicht wirklich mit Twitter zu vergleichen.”
ja und was ist twitter? denk mal drüber nach
das ist eigentlich das grundprinzip von twitter um in 140 zeichen mitzuteilen was man gerade macht… in wie fern sich das weiterentwickelt hat sieht man ja