Deutsche Twitter-Charts reloaded
Einleitung
Mittlerweile weiß man recht genau, wer hinter den über 70.000 (eigene Auswertung) deutschen Twitter-Nutzern steht und worüber sie zwitschern. Noch länger gibt es Twitter-Charts, die auf den Follower-Zahlen der Nutzer basieren. Der Sinn solcher Charts mag sich für manche sicherlich nicht erschließen. Damit die Aussagekraft jedoch einigermaßen gegeben ist, habe ich die Zahl der Follower um weitere maßgebende Größen ergänzt:
Erwähungen: Mithilfe des @-Zeichens wird ein Nutzer direkt angesprochen (Reply) oder zitiert (Retweet). Der erste Fall ist ein Indikator für die Beliebtheit und Kommunikationsfreude eines Twitterers. Ein Retweet stellt immer eine Art Empfehlung dar. Meiner Meinung wirkt sich beides auf das Ranking des Users aus.
Dämpfer: Hohe Follower-Zahlen sind dank der Twitter-Api kein Kunststück. Am einfachsten geht dies, indem man weltweit versucht, Follower zu gewinnen. Der deutsche Follower-Markt ist nämlich recht schnell erschöpft (70.000 User). Bei der Berechnung dieser Charts verwende ich daher einen “Dämpfer”, der dem Anteil der deutschen Follower entspricht. Die absolute Betrachtung dieses Dämpfers ist mit Vorsicht zu genießen, da gerade die weltweite Vernetzung eine der schönsten Eigenschaften von Twitter ist. Es wäre aber schon ein bisschen verwunderlich, wenn ein deutscher Account gerade mal 5% deutsche Nutzer aufwiese.
In der einfachsten Form verknüpfe ich nun die Größen Follower, Erwähungen und Dämpfer per Multiplikation und erhalte folgende Charts. Es wurden Daten aus dem Zeitraum 16.03.09 bis 15.04.2009 verwendet, sodass auch die Aktivität der Nutzer eine Rolle spielt. Untersucht wurden die Top50 von twittercounter und die Top70 häufigsten Erwähungen de letzten Monats. Die Detailrechnung gibt’s hier. Weitere Anregungen sind gerne gesehen.
Charts
- saschalobo
- BonitoTV
- kesslermichael
- netzpolitik
- DerWesten
- spreeblick
- sixtus
- abendzeitung
- robgreen
- nico
- klauseck
- timpritlove
- Ibo
- calmund
- 343max
- tknuewer
- trottelbot
- insidex
- kwerfeldein
- arminwolf
- zeitrafferin
- weltkompakt
- happyschnitzel
- mellcolm
- paulinepauline
- pickihh
- dwdl
- turi2
- iphoneblog
- chikatze
- mspro
- uiuiui7
- zauberfrau
- udovetter
- mcwinkel
- zellmi
- wuestenigel
- cemb
- trends_de
- dotdean
- moeffju
- caschy
- safttante
- heiseonline
- mifupa
- helmi
- plomlompom
- luca
- stijlroyal
- zebramaedchen
Update: seit dem 17.04. gibt es beim Popkulturjunkie die Twitter-Charts für April. Diese basieren auf den Follower-Zahlen mit einer händischen Nachkontrolle.
PS: auch bei mir kann ich die Accounts derzeit nicht verlinken und es kann beim Kommentieren zu Fehlern kommen.
April 16th, 2009 at 13:05
Mag mich keiner mehr, oder hast Du mich vergessen? Oder beides? Muss ich meinen Twitteraccount löschen und von vorne anfangen? Oder gleich zu plurk wechseln?
April 16th, 2009 at 13:24
Gute Überlegungen!
Viele dieser Twitterer sind mir bekannt. Ich kann mir also gut vorstellen, dass diese Liste allgemeine Aussagekraft hat.
April 16th, 2009 at 13:38
@Don Ich bitte um Verzeihung. Habs nachgerechnet. Platz 51. Twitter-Account darf behalten werden.
April 16th, 2009 at 17:52
Puuuhh.. Glück gehabt. Danke
April 17th, 2009 at 16:41
Wie Du richtig sagst, ist es in meinen Augen nicht unbedingt negativ englischsprachige Follower zu haben. ich folge auch wesentlich mehr Amerikanern als Deutschen, da die einfach besser wissen wie der ganze Online-Marketing-Stuff funktioniert. Vorsprung durch Technik!
Aber gute Auswertung, auch wenn ich nicht weder mit @lennarz noch mit @tweet_rank dabei bin.
April 24th, 2009 at 18:16
Nachdem Du ja gerade eben schön bei mir Werbung gemacht hast -> Einmal hier zurück
Also Eine Übersicht von verfügbaren Twitter Charts gibt es unter:
http://www.cyber-junk.de/angeschaut/wo-finden-sich-twitter-charts/
Werde Deine Charts natürlich mit in die Liste aufnehmen, wenn Du mir ein paar Hintergrundinfos lieferst wie zum Beispiel die Aktualisierungsfrequenz – besonderheit (Excludes?)
@zoernert
April 25th, 2009 at 00:10
Interessant, dass die klassischen Medien noch nicht allzu stark vertreten sind.