Mehr Besucher durch Twitter
Der Nutzen des Twitter-Diensts wird teilweise infrage gestellt und auf das bloße Schreiben von Belanglosigkeiten (“what are you doing?”) reduziert. Tatsächlich findet man “nützliche Links, neue Webseiten, aktuelle Nachrichten, Meinungen“, neue Kontakte sowie genügend Raum für Witziges. Welche Eigenschaften ausgeschöpft werden, hängt von der Stufe des des Nuters sowie dessen Interessen ab. Persönlich finde ich, dass man mit gut gemeinten Verhaltensratschlägen vorsichtig sein sollte. Für Unternehmen können konkrete Twitter-Strategien nützlich sein, aber ansonsten gilt: “twitter einfach!“
Twitter als Link-Schleuder
Noch bevor ein neuer Blogartikel den Weg in den Suchmaschinenindex gefunden hat, können Follower über den neuen Artikel informiert werden. Ich sehe in dieser Gruppe einen enormen Vorteil. Man sollte optimistisch sein und davon ausgehen, dass sich diese Nutzer für das interessieren, was man schreibt. Tatsächlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Feedback auf “Blog-Werbe-Updates” sehr aktiv und positiv ist. Es führt einerseits zu netten Konversationen, andererseits werden Tweets nicht selten zitatgezwitschert (RT) oder Blogartikel unmittelbar kommentiert. Insgesamt steigt der Traffic der Webseite kurzfristig deutlich an. Die Auswertungsmöglichkeiten sind sicherlich noch etwas rudimentär, aber durchaus ausreichend.
Twitter als Link-Builder
Ich kann mir gut vorstellen, dass die in Twitter eingefügten Links für Suchmaschinen relevant sind. Die mobile Twitter-Seite ist mit “Do-Follow-Links” gekennzeichnet. Zudem existieren tausende von Twitter-Mash-Ups, bei denen im einfachsten Fall ein Twitter-Stream auf einer Webseite eingebunden wird. Beispiel: wer seine Aktualisierungen mit dem Tag #goodme kennzeichnet, wird auf goodbadme.com verewigt. Selbst bei verkürzten Webseitenadressen (z.B. “TinyURL”) geht die Linkkraft dank 301-Weiterleitung nicht verloren.
Darüberhinaus besitzen viele Follower häufig selbst einen Blog und sind thematisch regelmäßig mit den eigenen Inhalten verbunden. Es besteht daher die Chance, dass ein Blogartikel von einem anderen Betreiber als interessant empfunden und verlinkt wird.
Fazit
Ich halte den Zwitscherdienst für eine exzellente Form, Webseiten anzukurbeln. Die Grenzen zum Missbrauch sind dabei wohl noch nicht ganz klar.
Update: Nach 20 Minuten zeigt der Zähler 100 Besucher an.
PS: Aktuelles aus der Tweet-World gibt’s regelmäßig auf YouTube.
Ich kann dem nur zustimmen. die Links zu blogartikeln etc, die ich bei twitter reinstelle werden deutlich häufiger geklickt obwohl ich nur relativ wenig leute habe die mir “folgen”. auch hat sich meine eigene seite durch twitter noch weiter von den anderen seiten abgesetzt wo ich zugriff auf die stats habe.
Ich habe das gleiche erfahren – halbwegs Nützliches geTwittered, und schon kommen viele Besucher zu der Seite…
Habe übrigens in 48h über 100 followers gekriegt!
S
Hallo,
interessanter Beitrag!
Twitter als Möglichkeit Aufmerksamkeit zu schaffen.
Das kann wirklich wie ne Kurbel wirken, muss aber auch nicht…
Viele Grüße
OkashiQueen
Ich denke Twitter ist für jede Website geeignet ordentlich Traffic draufzuschaufeln, egal ob Copy-Paste-Blog oder nicht. Geht mal in Euch und überlegt wieviele Links Ihr in Twitter schon angeklickt habt, die im Prinzip scheiße waren. Und Konsequenz gezogen, ne nicht wirklich oder?
Also momentan wird gebaggert was das Zeug hält, zumindest bis die Leute verstanden haben, dass es auch Webworker gibt die Twitter professionell nutzen und nicht nur als die “große nächste Community sehen”!
ENDE
twitter ist für mich momentan die ideale Informationsquelle. Allerdings besuche ich Blogs jetzt deutlich seltener, da ich viel heftiger selektiere. Die Inhalte meines Feedreaders lese ich aus Zeitgründen nur noch am Wochenende oder zwischendurch auf dem iPhone. Trafficsteigerung für Seiten mit guten Inhalten: ja auf jeden Fall. Die Copy-Paste-Blogs haben mit Sicherheit durch twitter weniger traffic.
Noch habe ich allerdings kein System für mich entwickelt, den Überblick zu bewahren. Das ist wohl das Hauptproblem der meisten Leute.
Ich war anfangs total gegen Twitter, weil ich das einfach nur für ne Modeerscheinung gehalten habe und ungern jeden Mist mitmache. Mittlerweile stehe ich allerdings auf dem Standpunkt, dass man (zumindest als Blogger) so einiges verpasst, wenn man nicht mittwittert.
Der Informationsgehalt ist teilweise wirklich enorm!
So sieht es aus! Mein Blog hat etwa 90% der Besucher über Twitter bekommen. Und das Spiel geht in beide Richtungen: Twitter User entdecken den Blog in meinem Profil und followen mir nur deshalb, weil ihnen mein Blog interessiert.
Twitter? I love you