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Twitter-Surium – Apps und Plugins

Zumindest in der Web-Welt dürfte das (Un)Wort des Jahres bereites jetzt feststehen. Überall wird man von lustigen blauen Vögelchen angelacht und das Gezwitscher betsteht längst aus mehr als aus einem “Schmeckt das Kölsch wieder gut” – zumindest wenn man sich mit dem Followerprinzip auseinandersetzt. Eine Art “Micro Yahoo Pipes” (Following) mit eingebauter Broadcast-Funktionalität (Followers) sozusagen. Dass ein großer Teil (~50%?) aus direkter 1:1-Kommunikation besteht, die mittelfristig sogar teure SMS ins Abseits stellt, kommt noch hinzu.

Neben einer steigenden Nutzerschaft scheinen insbesondere Twitterapplikationen wie Pilze aus den Böden (Vögel aus den Eiern?) zu schlüpfen. Diese kleinen Helfer einzusetzen ist wahrlich keine Schande, da sie einiges an Zeit sparen. Damit man nicht den Überblick verliert, folgt eine kleine Zusammenfassung bisheriger Applikationen und Plugins, die mehr oder weniger nützlich sind.

Wer trotzt Twitter trotzdem noch einen eigenen Blog besitzt, sollte beachten, dass ein großer Teil der nützlich Tweets auf Blogs verlinkt. Ein Tweet-This-Button bietet sich daher an – im Gegensatz zu etwas penetranten Social-Bookmark-Icon-Zoos. Da es sich bei in Tweets verlinkten Blogbeiträgen eigentlich auch um Trackbacks handelt, könnte man sie auch so behandeln und als Tweetbacks untermischen… fast hätte ich “mergen” gesagt.

FriendOrFollow erinnert ein wenig an SchülerVZ Panini-Alben. Die Seite zeigt, welchen Personen man folgt, die einen selbst nicht followen (und umgekehrt). Alles sammeln, was man noch nicht hat. Zugegeben sind diese Informationen durchaus interessant, aber sollte man bei der Auswahl der “Freunde” nicht andere Kriterien ins Spiel bringen? Ein wenig harmonischer geht Mr. Tweet an die Sache ran. Hier werden zusätzlich Nutzer vorgeschlagen, die interessant für einen sein könnten (“Amazon-Prinzip”).

Wesentlich nützlicher sind Apps zum Verwalten des Accounts und zum Monitoring des Twitterversums. Ersteres übernimmt TweetLater. Tweets zu terminieren hilft Spam zu vermeiden. Das Überwachen lässt sich mit Monitter gut bewerkstelligen. Bis zu drei Sucheingaben können ajaxifiziert verfolgt werden. Nun fehlt nur noch ein Indikator für die Qualität der eigenen Tweets: “Wo kommen Follower her, wodurch verliert man sie”?

Welche Anwendungen, Mashups und Plugins fehlen?

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Marco

3 Comments

  1. zu erwähnen wäre vielleicht noch twitterfeed.com
    Wenn man schon ein Blog hat kann man per RSS-Feed des Blogs die Überschrift und einen Anreißer des Beitrags in seinen Twitterfeed einbinden.

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