GPS-Anwendungen für das iPhone 3G
Knapp zusammengefasst ist das iPhone 3G zusätzlich mit Highspeed-Internet und GPS ausgerüstet. Die Lokalisierungsfunktion ermöglicht einige interessante Einsatzmöglichkeiten, die jedoch auf installierte Anwendungen beschränkt sind. Einige Applikationen habe ich getestet und stelle sie nun vor.
Das iPhone wird bereits mit GoogleMaps ausgeliefert. Diese Anwendung meiner Meinung nach bereits die Top-Applikation. Ein Druck auf das Fadenkreuz lokalisiert das Gerät mit einer sehr ansprechender Genauigkeit und Geschwindigkeit. Die Suche funktioniert dank 3G ähnlich schnell und zeigt entweder das konkrete Ziel (z.B. Adresse) oder zum Schlüsselwort passende Orte in der Umgebung an Eine einfach gehaltene Schritt-für-Schritt-Routenplanung ist ebenso integriert. Wer zu Fuß in einer größeren Stadt unterwegs ist, hat dadurch den optimalen Begleiter zur Hand. Für den Autofahrer ist das System meiner Meinung momentan noch ein Behelf. Was sich hier tut, bleibt spannend, zumal Apple ursprünglich die Entwicklung von Live-Navigationssystemen verboten hatte.
Die Anwendung AroundMe vereinfach die Umgebungssuche etwas. Per Knopfdruck kann nach vorgegebenen Rubriken wie z.B: Bankfilialen, Bars, Kaufhäuser und Hotels in der Umgebung Ausschau gehalten werden. Die Ergebnisse werden in Listenform aufbereitet
Wer dagegen mehr auf Sightseeing steht, kommt an der iPhone-Variante der Google-Earth-Anwendung nicht vorbei.
Den Sinn der Applikation “Cams Ahoy” verstehe ich noch. Stationäre und mobile Radarkontrollen sollen während der Fahrt gemeldet werden, aber leider gab es in Tests lediglich Hinweise, dass Probleme mit dem Satelliten bestünden. Vielleicht lag es auch an der Geschwindigkeit? Falls ja, ist das die Anwendung so hilfreich wie das Decibel-Messgerät, dass ab 100db abstürzt.
Wesentlich vielversprechender ist dagegen die Anwendung trailguru. Besonders aktive Menschen können ihre gesegelte, gelaufene, geskatete oder gefahrene Routen auf der Plattform von unterwegs einstellen. Die Webseite erlaubt die grafische Darstellung, detaillierte Zusammenfassungen und das Austauschen mit anderen Benutzern. Sollte ich demnächst mal mit Ski durch Nevada fahren, lasse ich es Euch wissen.




November 27th, 2008 at 18:22
[...] Das SPTX-Format (speedTrack Exchange) ist eine Erweiterung des GPX-Formats um die beiden gemessenen Attribute Latenzzeit und Downloadrate. SPTX ist somit das erste offizielle Austauschformat von geocodierten mobilen Übertragungsraten . Dieses Format kann hauptsächlich von weiteren Programmen zur automatischen Weiterverarbeitung verwendet werden. z.B. als Web 2.0 Mashup. [...]